4.Tag: Chiang Mai - Mit dem Moped durch die Gegend

Mittwoch 18.September 2002

Ingrid hat die erwartete Email von ihren Freunden bekommen. Die hatten ihren Zug verpasst und werden sie in dem anderen Hotel treffen. Also Bye-Bye, nice to meet you. Ich zahle für die nächste Nacht, buche eine 2-Tages-Trecking-Tour (1200Bhat) und miete einen 100ccm-Honda-Roller. Hat zwar 5 Gänge aber seltsamerweise keine Kupplung und die Schaltung funktioniert anders herum als bei einem normalen Motorrad (daher verschalte ich mich dann auch ab und zu).

Als erstes geht's mit dem Moped zum Bahnhof, ich kaufe ein Rückfahrtticket (Wieder ein Nachtschlafabteil, 461 Bhat) nach Bangkok. Unterwegs muss ich mich ein mal unterstellen, die Regenzeit läßt grüßen.

Dann geht es auf die Suche nach Wat Chetuphon. Ich komme gerade rechtzeitig hin, es fängt gerade wieder an zu regnen. Im Tempel begrüßt mich ein Mönch und fragt mich, ob ich nicht mit ihm eine halbe Stunde mit in den Englischunterricht kommen möchte. Klar.

Es ist ein Basics-Kurs, also das erste Jahr Englisch. Daher verstehen sie leider nicht viel von dem, was ich ihnen erzähle bzw. sie frage. Mit an die Tafel schreiben funktioniert es dann besser. Ihr Englischlehrer kann leider nicht besonders gut Englisch und spricht einen sehr starken Akzent. Da wundert mich es nicht, dass sie keines meiner Worte verstehen.

Nach einer halben Stunde ist der Unterricht schon wieder vorbei, ich mache noch ein Foto, werde mit meiner Kamera fotografiert und hinterlasse meine Email - Adresse.

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Es hat aufgehört zu regnen und ich steige steige wieder auf mein Moped und fahre in Richtung Doi Sutep. An der Kreuzung nach Mae Sa bin ich unschlüssig, ob ich jetzt auf den Doi Sutep soll oder erst die Runde um den Berg und Abends dann hoch. Wenn zwei sich streiten freut sich der dritte: Mein Magen.

Nach einer scharfen Mahlzeit entscheide ich mich dann, die Runde Chiang Mai - Mae Sa - Hang Dong - Doi Suthep zu machen. Also einmal um den Berg und dann hoch zu dem Tempel über der Stadt.

Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm Ein Wegweiser mit der Aufschrift "Wasserfall" lädt mich ein, Pause zu machen. 220 Bhat für Eintritt + Parkgebühren. Eigentlich sollte ich gerade umdrehen. Das ist vollkommen überzogen. Aber jetzt bin ich schon mal da. Der Parkplatz ist leer, ich bin wohl der einzige Dumme, der so viel Eintritt bezahlt. Die Wasserfallkaskade besteht aus elf Stufen und da gerade Regenzeit ist kommt sehr viel braunes Wasser den Berg herunter. Die elf Stufen des Wasserfalls erstrecken sich über circa einen Kilometer. Also habe ich 2km Jungle - Spaziergang vor mir. Es ist recht glitschig, alles ist von den vergangenen Regenfällen nass. Auf der Wanderung treffe ich dann doch ab und zu auf Menschen, vor allem welche, die für die Instandhaltung sorgen.

Die anderen Schilder wie "Orchid - Farm", "Snake - Farm"... sprechen mich nicht sonderlich an. Das Elefantencamp ist schon geschlossen. Doch ein paar Meter weiter steht einer oberhalb der Böschung und futtert. Dieser dient mir als Fotomodel.

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Die Straße führt weiter durch bewaldetes Gebiet und schlängelt sich eine Anhöhe hinauf, ein paar Häuser / Dörfer zieren ab und zu den Wegesrand. Es ist wenig Verkehr und es macht Spaß, die kurvige Straße hochzupesen. Oben hat man einen wunderschönen Ausblick über die Berge, die im Dunst verblassen.

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Es fängt an zu regnen. Zum Glück habe ich meine Sonnenbrille dabei. Es dunkelt schon und irgendwann muss ich sie dann doch wieder absetzen. Der Regen lässt bald nach. Auf der Hauptstraße nach Chiang Mai ist es aus mit wenig Verkehr. Ich merke richtig, wie ich mich an mein Moped gewöhnt habe. Anfangs hatten mich alle überholt, jetzt bin ich es, der ständig auf der rechten Spur überholt (Linksverkehr!) - ab und zu auch auf der Linken... Ich beeile mich, da ich gerne noch vor vollkommener Dunkelheit den Wat Doi Suthep erreichen würde. Das schaffe ich allerdings nicht, der Weg von Chiang Mai dorthin ist weiter als ich erwartet habe. Dieses späte (19.00Uhr) Erreichen des Tempels hat einen riesigen Vorteil: Es ist fast menschenleer, nur ein paar Mönche laufen durch die Gegend. Und noch ein anderer: Chiang Mai bei Nacht von oben - absolut sehenswert.
Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm Der Tempel ist mal was anderes, in der Mitte die Stupa, goldene Schrime und ein massiver Jade - Budda. Ich überlege mir, ob ich nicht am nächsten Morgen nochmal vor Sonnenaufgang (sie würde über Chiang Mai aufgehen) her fahren soll. Andererseits habe ich den Tank schon recht leer gefahren und am Nächsten Morgen war es eh bewölkt. Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm
Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm Zurück geht's nach Chiang Mai und ich peile den Nachtbazar an. Es gibt schon ganz nette Sachen, kann mich aber nicht dazu überreden irgend etwas zu kaufen. Interessieren würde mich, ob die DVD - Raubkopien wirklich funktionieren. Anklicken und dieses Minibild entfaltet seine Pracht in groß auf ihrem Bildschirm
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© Rafael Bräg